24. April 2018

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Bibliotheken Bibliotheken
Der Begriff "Bibliothek" (griech.), urspr. Büchergestell; Büchersammlung; wird nicht einheitlich verwandt. Er steht für eine öffentliche Einrichtung, für einen Ort, ein Gebäude, ein Raum für eine geordnete und benutzbare Aufbewahrung und Sammlung von Büchern und anderen publizierten Medien und Informationen, schließlich auch für eine solche Sammlung selbst. Während bis ins 20. Jahrhundert eine Bibliothek vor allem als Büchersammlung gesehen wurde, lässt sie sich inzwischen besser als "eine Dienstleistungseinrichtung", die unter archivarischen, ökonomischen und synoptischen Gesichtspunkten publizierte Information für die Benutzer sammelt, ordnet und verfügbar macht" definieren. Die Bezeichnung Bibliothek wird gelegentlich auch für andere Informationssammlungen, wie Webseiten, Datenbanken oder einzelne Bücher bzw. Buchreihen benutzt. Auch nennt man in einem Privathaus oder einer Privatwohnung Räume, die ausschließlich zum Aufbewahren und Lesen von Büchern dienen, "Bibliothek". Eine andere Bezeichnung für vor allem öffentliche, auch die Schulbibliotheken ist die Bücherei oder neuerdings auch die Mediathek. Bücherei ist eine Übersetzung von Philipp von Zesen für das Wort Bibliothek. Umgangssprachlich wird die Bibliothek auch "Bib" genannt. In Hamburg ist die Bezeichnung Bücherhalle für öffentliche Bibliotheken üblich, was oftmals für Verwirrung bei Außenstehenden sorgt.

Wichtige Bibliotheken

Staats-(Nationalbibliotheken)
Historische Bibliotheken
Landes- u. Stadt-Bibliotheken
Universitäts- u. Hochschul-Bibliotheken
Öffentliche Büchereien
Parlaments- u. Behörden-Bibliotheken

zu den privaten Bibliotheken gehören:

Kirchliche Bibliotheken
Bibliotheken von Vereinen, Parteien, Gewerkschaften, Industrie- u. Betriebsbibliotheken

Wichtige Informationsquellen finden Sie unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek

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